TV Immenstadt beweist Nervenstärke
Was für ein Befreiungsschlag für die Bezirksoberliga-Handballerinnen des TV Immenstadt!

TV Immenstadt - TSV Schongau 30:17
Nach sechzig intensiven Minuten stand ein deutlicher 30:17-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Die Vorzeichen für den vergangenen Spieltag in der Bezirksoberliga Frauen waren für die Handballerinnen des TV Immenstadt eindeutig. In der heimischen Julius-Kunert-Halle sollten am Samstagnachmittag gegen den TSV Schongau unbedingt zwei Punkte eingefahren werden, um den positiven Trend der aktuellen Saison fortzusetzen. Nach sechzig intensiven Minuten stand ein deutlicher 30:17-Erfolg auf der Anzeigetafel, der die Ambitionen der Gastgeberinnen unterstrich.
Dabei begann die Partie am 21. Februar alles andere als nach Maß. Die Gäste aus Schongau erwischten den wacheren Start und konnten sich früh mit einer 0:3-Führung absetzen. Doch wer in der gut besuchten Halle eine Verunsicherung der Immenstädterinnen erwartete, sah sich getäuscht. Das Team fand über eine geschlossene Energieleistung schnell zurück in die Spur und glich bereits in der neunten Spielminute zum 4:4 aus.
Der Schlüssel zum Erfolg lag an diesem Tag in der Defensive. Die Mannschaft stellte eine stabile und harte Abwehr, an der sich die Gäste immer wieder festliefen. Besonders die taktische Marschroute, mit offensiv deckenden Außen zu agieren, zahlte sich voll aus. Durch das aggressive Heraustreten wurden die Passwege des TSV Schongau empfindlich gestört, was immer wieder zu einfachen Ballgewinnen führte. Diese Balleroberungen münzte der TVI konsequent in schnelle Tore um. Bis zur Halbzeitpause konnte die Führung so auf 14:10 ausgebaut werden.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ die Konzentration nicht nach. Während die Gäste aus Schongau vor allem mit ihrer Chancenverwertung haderten – von insgesamt neun zugesprochenen Siebenmetern konnten sie lediglich zwei im Tor unterbringen –, blieb Immenstadt unerbittlich. Die Abwehrreihe arbeitete weiterhin hochkonzentriert, und im Angriff wurde das Tempo konsequent hochgehalten, was den Vorsprung kontinuierlich anwachsen ließ.
Dieser Erfolg war für das Team auch eine Bestätigung der eigenen Entwicklung. Während man in der vergangenen Spielzeit in der Relegation noch schmerzhaft erfahren musste, wie ein deutlicher Sieg im Hinspiel im Rückspiel verspielt werden kann, zeigten sich die Damen in diesem Jahr gereift.
Trainer Sebastian Engl zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden mit der Leistung seines Kollektivs:
„Wir wollten heute unbedingt diese zwei Punkte und haben von Beginn an gezeigt, dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Die Mädels haben in der Abwehr extrem stabil gestanden und unser Tempospiel nach vorne wieder gefunden.“
Mit diesem Erfolg festigt der TV Immenstadt seine Position im engen Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga. Die geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jede Spielerin ihren Teil zum Erfolg beitrug, macht Hoffnung für die kommenden Aufgaben im Saisonendspurt. Wenn die Defensive weiterhin so stabil steht und das Umschaltspiel so effektiv bleibt, werden auch die nächsten Gegner große Probleme gegen die „Städtlerinnen“ bekommen.
Was für ein Befreiungsschlag für die Bezirksoberliga-Handballerinnen des TV Immenstadt!
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