TV Immenstadt Damen unterliegen in Murnau
Die Handballerinnen des TV Immenstadt mussten am vergangenen Sonntagnachmittag eine bittere Auswärtsniederlage in der Bezirksoberliga hinnehmen.

SC Weßling - TV Immenstadt 31:31
In einer hochdramatischen Partie trennten sich beide Teams am Sonntagabend mit einem 31:31-Unentschieden.
Nach der enttäuschenden Vorstellung in der Vorwoche zeigten die Bezirksoberliga-Handballerinnen des TV Immenstadt beim Auswärtsspiel gegen den SC Weßling eine deutliche Reaktion. In einer hochdramatischen Partie trennten sich beide Teams am Sonntagabend mit einem 31:31-Unentschieden (16:17). Trotz einer zeitweise komfortablen Führung in der zweiten Halbzeit reichte es am Ende nur für einen Zähler, doch die Formkurve zeigt steil nach oben.
Von Beginn an war zu spüren, dass die „Städtlerinnen“ gewillt waren, die Fehler aus dem Murnau-Spiel vergessen zu machen. Die Abwehr agierte von der ersten Minute an deutlich aggressiver und kompakter. Im Angriff fand die Mannschaft von Trainer Sebastian Engl wieder zu ihrem Tempo zurück und agierte mit der nötigen Konsequenz im Abschluss.
In einer ausgeglichenen ersten Hälfte wechselte die Führung ständig, ehe sich der TVI kurz vor dem Pausenpfiff eine knappe 17:16-Führung erarbeitete.
Nach dem Wiederanpfiff schienen die Gäste das Spiel komplett unter Kontrolle zu bringen. Während Weßling Schwierigkeiten hatte, die aggressive Deckung der Immenstädterinnen zu knacken, zog der TVI Tor um Tor davon. In der 48. Minute markierte Nadine Klüpfel das 31:26 – eine Fünf-Tore-Führung, die zu diesem Zeitpunkt nach einem sicheren Auswärtssieg aussah.
Doch in der Schlussphase schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Während der TV Immenstadt über zehn Minuten ohne eigenen Treffer blieb, kämpfte sich der SC Weßling, angeführt von der überragenden Nathalie Dittrich (12 Tore), Tor um Tor heran. In den letzten Sekunden gelang Weßling schließlich der Ausgleichstreffer zum 31:31-Endstand.
Trainer Sebastian Engl zog nach der Partie ein gemischtes, aber tendenziell positives Fazit: „Wir haben uns gegenüber letzter Woche stark verbessert präsentiert. Die Abwehr zeigte deutlich mehr Aggressivität und auch das Angriffsspiel hatte wieder mehr Tempo und Konsequenz als noch in Murnau. Wir haben in der zweiten Hälfte über lange Zeit geführt, es aber am Ende leider nicht über die Zeit gebracht. Da fehlt uns momentan noch die nötige Abgeklärtheit in der Crunchtime. Aber wir nehmen das Positive mit: Punkt für Punkt arbeiten wir uns weiter.“
Auch wenn der späte Ausgleich schmerzt, überwiegt die Erkenntnis, dass die Mannschaft spielerisch und kämpferisch in der Liga absolut konkurrenzfähig ist. Mit dieser Einstellung dürfte der nächste doppelte Punktgewinn nur eine Frage der Zeit sein. Nächste Chance kommenden Sonntag in eigener Halle gegen Landsberg.
Die Handballerinnen des TV Immenstadt mussten am vergangenen Sonntagnachmittag eine bittere Auswärtsniederlage in der Bezirksoberliga hinnehmen.
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