Herren
Immenstädter Handballer zu Gast beim Derby in Ottobeuren
In ihrem letzten Landesligaspiel treten die Handballer von
Mihaly More am Samstag um 20:00 Uhr beim akut abstiegsgefährdeten Nachbarn des
TSV Ottobeuren an.
Bericht von Steffen Hartwig, Bild von Markus Henseleit
Nach mehreren erfolglosen Spielen in Folge zogen die
Ottobeurer Mitte März die Notbremse und stellten den langjährigen Immenstädter
Trainer Gunther Kotschmar frei. Auf Kotschmar folgte mit Bettina Freymann und
Achim Kuda (ehem. Wittlinger) ein Trainerduo. Auch Patrick Kofler, der
ursprünglich vor der Saison verletzungsbedingt sein Karriereende verkündete,
sitzt auf der Ottobeurer Bank und fungiert auf dem Feld als „Feuerwehrmann“.
Die Bilanz der Unterallgäuer seither lässt sich mit zwei
Siegen aus drei Spielen durchaus sehen. Nichtsdestotrotz steht man mit 12:14
Punkten auf Relegationsplatz 5, was einen Heimsieg gegen den TV Immenstadt fast
zur Pflicht macht.
Auf Seiten der Städtler ist der Druck raus. Bereits seit
einigen Partien sieht man sich mit der Situation konfrontiert, in der nächsten
Saison eine Liga tiefer antreten zu müssen. Laut Coach More ändert das
allerdings nichts an dem Plan, das letzte Saisonspiel erfolgreich zu gestalten.
„Die Favoritenrolle liegt eindeutig bei Ottobeuren. Nichtsdestotrotz treten wir
in einem Derby vor wahrscheinlich ausverkauftem Haus an. Das wird für meine
Jungs Motivation genug sein, um entsprechend dagegen zu halten.“ gibt sich der
Ex-Ottobeurer Regionalligaspieler zuversichtlich.
Dass er eventuell einen Abstieg seines ehemaligen Vereins
verursachen könnte sieht er locker: „Es steigen sicher drei, möglicherweise sogar
vier Mannschaften aus dem Handballbezirk Alpenvorland von der Landesliga in die
Bezirksoberliga ab. Vermutlich spielen wir nächstes Jahr in der stärksten BOL
aller Zeiten, das wäre doch ein guter Trost“ ergänzt er nicht ganz ernst
gemeint.
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