„Vorspiel in der Fremde“ – Bericht aus der AZ

10.11.2019

Herren 1

„Vorspiel in der Fremde“ – Bericht aus der AZ

Der TSV Sonthofen bestreitet erstmals ein Heimspiel in der Immenstädter Halle. Das Derby gegen den TV Memmingen steigt im Vorprogramm zum TVI, der im Anschluss Pullach fordert.

Das kommende Wochenende hält für die Handballfans im Oberallgäu ein Schmankerl bereit. Da sich der TV Immenstadt und der TSV Sonthofen vor der Saison zu einer Kooperation entschlossen haben, wird der kommende Spieltag geschlossen in der Julius-Kunert-Halle in Immenstadt ausgetragen. Samstag hat die weibliche B-Jugend der „SG-Allgäu“ das erste Spiel um 14.45 Uhr. Sonntag macht die männliche C-Jugend den Anfang (10 Uhr), es folgt die B-Jugend um 11.30 Uhr. Ab 13 Uhr starten die Frauen des TV Immenstadt gegen den VfL Günzburg. Danach steigt ab 14.45 Uhr für die Bezirksliga-Handballer des TSV Sonthofen das große Allgäu-Derby gegen den TV Memmingen. Den Abschluss machen die Herren des TVI in der Bezirksoberliga ab 16.30 Uhr gegen den SV Pullach. Im Gegenzug sei Mitte Februar ein kompletter Spieltag in Sonthofen geplant.

„Wir wollen unsere Zusammenarbeit auch nach außen tragen und dazu stehen“, sagt TSV-Abteilungsleiter Laurenz Lakotta. Erstmals wird Sonthofen somit ein Heimspiel in der Fremde abhalten. Lakottas Stellvertreter Alexander Gladyschew schlägt in die gleiche Kerbe: „Wenn wir gemeinsame Jugendteams haben, dann können wir auch einen gemeinsamen Spieltag veranstalten. Wir hoffen auf mehr Aufmerksamkeit für die Jugendarbeit.“ Dabei steht freilich auch das Duell gegen den TV Memmingen im Fokus. Nach zuletzt drei Pleiten in Folge befindet sich der TSV nur auf Rang zehn der Tabelle. Ähnlich geht es dem Team von Tadek Polyfka, dem Bruder des ehemaligen TSV-Trainers Roman Polyfka. Der TVM blickt auf enttäuschende Resultate zurück – ebenfalls mit Meisterambitionen gestartet, hat man bisher zwei Spiel gewonnen und bereits drei Niederlagen hinnehmen müssen.

Doch für das Derby wird der bisherige Saisonverlauf kaum eine Rolle spielen – dazu waren die vergangenen Duelle zu umkämpft. Meistens konnte sich die Heimmannschaft knapp durchsetzen. Der TSV Sonthofen wird sich auf Rechtsaußen Marcel Göppel und Björn Walter einstellen müssen, beide sind für fast die Hälfte der Tore Memmingens verantwortlich.

Sonthofen hat sich vorerst von den vorderen Plätzen verabschiedet, 2:8 Punkte sprechen eine deutliche Sprache. Schönreden sollte man sich in der aktuellen Situation nichts. „Wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen und die Vorgaben der Trainer umsetzen, sollten wir in der Lage sein, zu gewinnen“, sagt Kapitän Stefan Ostenrieder. Auf ihn und die Abwehr wird es in erster Linie ankommen. Die Grundlage hier ist solide, wird aber immer wieder kaputtgemacht, durch einfache technische Fehler oder Fehlverhalten bei Auslösehandlungen.

Das Trainerduo Lukas Fröhlich/Stefan Gladyschew gibt vor: „Die Einhaltung der Laufwege, Passwege und das Timing spielt eine elementare Rolle, das müssen wir unbedingt besser machen.“

„Grüne mit Aufs und Abs
Nach dem „Vorspiel“ der Sonthofer wollen die Städtler nach vielen Aufs und Abs zu Konstanz finden. Nach der anfänglichen und deutlichen Niederlage gegen die Reserve aus Fürstenfeldbruck (27:40), folgte ein Lauf aus drei Siegen in Serie gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf, Herrsching II und den TV Waltenhofen – doch zuletzt musste man sich erneut geschlagen geben. Nach einer verschlafenen Anfangsphase und dem zwischenzeitlichen Rückstand von 4:11 verloren die „Grünen“ mit 21:25 gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz. Somit befindet sich der TV Immenstadt von Trainer Bernd Knuth aktuell mit 6:4 Punkten als Vierter im oberen Tabellenmittelfeld.

Der SV Pullach befindet sich mit einer ausgeglichenen Bilanz von 4:4 Punkten auf Rang acht. Nach einer Niederlage gegen Kaufbeuren/Neugablonz (19:25) und einem Sieg gegen den TSV Weilheim (28:23), folgte eine weitere Niederlage gegen Gilching (32:29) und dein weiterer Sieg gegen Landsberg mit 34:29. Beim mit Abstand torgefährlichsten Spieler des SVP handelt es sich um Moritz Schimetat, der nach vier Partien schon auf 33 Tore kommt – im Schnitt 8,25 Tore pro Spiel.

Nach der jüngsten Niederlage stehen die Städtler in Zugzwang. Vor allem die weiterhin hartnäckigen Schwächephasen müssen in den Griff bekommen werden. Zu oft ist die ansteigende Leistung zum Ende der ersten und zweiten Halbzeit zu erkennen – doch um gegen Topteams bestehen zu können, braucht es 60 Minuten Konstanz.

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SG Biessenhofen-Marktoberdorf

28

08.12.2019 18:15

TSV Gilching

25

SG Kempten-Kottern

22

Tabelle

1. TV Immenstadt

14:6

2. TSV Weilheim

13:7

3. SG Kaufbeuren/Neug.

13:7

4. SG Kempten-Kottern

12:4

5. TuS Fürstenfeldbru.

12:6

6. HSG Isar-Loisach

10:8

7. TSV Gilching

10:8

8. TV Waltenhofen

8:10

9. SV Pullach

8:10

10. TSV Landsberg

4:14

11. TSV Herrsching II

2:14

12. SG Biessenhofen-Ma.

2:14

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