Arbeitssieg in der Julius-Kunert-Halle
Doch am Ende zählt im Handball vor allem das Ergebnis, und das sprach mit 33:26 (17:13) für den TV Immenstadt.

TV Immenstadt - TSV Ottobeuren II 42:27
Der TV Immenstadt feierte gegen die Oberligareserve des TSV Ottobeuren einen fulminanten 42:27 (21:11) Heimsieg.
Was ursprünglich als mutige Herausforderung gegen den Tabellenzweiten geplant war, entwickelte sich am Samstagabend in der Julius-Kunert-Halle zu einer handballerischen Machtdemonstration. Der TV Immenstadt feierte gegen die Oberligareserve des TSV Ottobeuren einen fulminanten 42:27 (21:11) Heimsieg.
Die Marschroute der Hausherren war klar: Dem Favoriten aus Ottobeuren alles abverlangen, um im Kampf um die Punkte ein Wort mitzureden. Doch was die Zuschauer ab dem Spielbeginn um 19:00 Uhr sahen, übertraf die Erwartungen bei Weitem. Von einer nervösen Abtastphase war wenig zu spüren; der TVI trat so dominant auf wie selten zuvor in dieser Saison. Bereits zur Halbzeitpause spiegelte der Spielstand von 21:11 die deutliche Überlegenheit der Immenstädter wider.
Der Schlüssel zum Erfolg lag in der konsequenten Umsetzung der Trainervorgaben. Die Defensive der Immenstädter agierte von Beginn an hochkonzentriert und stabil. Besonders effektiv erwies sich die taktische Maßnahme, den Spielmacher der Gäste nahezu komplett aus dem Spiel zu nehmen, wodurch der TSV Ottobeuren II nie zu seinem gewohnten Rhythmus fand.
Auch im Offensivspiel präsentierte sich die Heimmannschaft in glänzender Verfassung. Durch viel Bewegung ohne Ball wurde die gegnerische Deckung permanent gefordert, was immer wieder Lücken aufriss, die konsequent für Torerfolge genutzt wurden. Das schnelle Umschaltspiel nach Ballgewinnen funktionierte reibungslos und ließ den Gästen kaum Zeit zur Neuorganisation.
Trainer Sven Heldt zeigte sich nach dem Abpfiff hochzufrieden mit der Leistung seiner Truppe:
„Heute hat einfach alles zusammengepasst. Wir wollten den Tabellenzweiten ärgern, aber dass wir sie über 60 Minuten so beherrschen, liegt an der unglaublichen Disziplin der gesamten Mannschaft. Jeder hat für jeden gekämpft, die Vorgaben wurden perfekt umgesetzt – das war heute ein Sieg des reinen Kollektivs.“
In der zweiten Halbzeit ließ der TV Immenstadt zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Trotz zahlreicher Zeitstrafen auf beiden Seiten blieb die spielerische Linie der Hausherren gewahrt. Dass die Torgefahr am Ende auf fast alle eingesetzten Feldspieler verteilt war, unterstrich die enorme Breite und Qualität im Kader an diesem Abend.
Mit diesem 42:27-Kantersieg setzt der TV Immenstadt ein deutliches Ausrufezeichen in der Bezirksliga Alpenvorland. Es war ein rundum gelungenes Derby, in dem Taktik, Leidenschaft und eine geschlossene Mannschaftsleistung den Ausschlag gaben.
Doch am Ende zählt im Handball vor allem das Ergebnis, und das sprach mit 33:26 (17:13) für den TV Immenstadt.
Revanche-Lust und Derby-Fieber im Städtle
In einem packenden und bis zur letzten Sekunde umkämpften Heimspiel trennten sich die Handballer des TV Immenstadt am vergangenen Samstag mit einem 31:31-Unentschieden vom TSV Mindelheim.
Zum Auftakt des neuen Handballjahres in der Bezirksliga Alpenvorland feierte der TV Immenstadt einen wichtigen 29:25-Heimsieg gegen die Reserve des Eichenauer SV.