18.10.2020

JSG Ottobeuren-Memmingen - TV Immenstadt 17:45

Wie Im Spielrausch!

Im zweiten Saisonspiel dominiert die mD mit 17:45 gegen die JSG Ottobeuren auf gegnerischem Parkett. Nahezu alle Spieler können sich in die Torschützenliste eintragen. Roman Bergmann überragt im Tor.

Der Tag begann alles andere als vielversprechend. Nur wenige Stunden vor Abfahrt erreichten den Trainer die Hiobsbotschaften, dass mit Joshi Haye und Calvin Henkel gleich zwei wichtige Spieler durch Krankheit bzw. einer leichten Verletzung ausfallen. Dabei war das Kalkül, dass die Städtler nur in Bestbesetzung eine Chance haben würde. Entsprechend wenig euphorisch fuhr das neunköpfige Team ins Unterallgäu, davon einige mit geringer Spielerfahrung. Allerdings wollte sich das Team so gut wie möglich verkaufen und weiter Erfahrung sammeln.

In der Aufwärmphase stieg jedoch der Optimismus der Jungs um Coach Didi Blumrich, als die individuelle und mannschaftliche Stärke des gegnerischen Team ersichtlich wurde. Diese Einschätzung wurde schon zu Spielbeginn bestätigt. Erst in der achten Spielminute erzielte Ottobeuren sein zweites Tor, während Immenstadt bereits sieben auf seiner Habenseite verbuchte. Nach einem weiteren Tor der Gastgeber brachte die Auszeit und eine kurze mahnende Ansprache wieder die sich abzeichnende Dominanz zurück. Zur Halbzeit war der Vorsprung auf 10 Tore zum 4:14 angewachsen. Die Abwehr stand sehr sicher, immer wieder wurden freie Bälle herausgespielt und zu schnellen Toren aus der ersten und zweiten Welle verwertet. Und wenn sich einmal Ottobeuren freie Wurfchancen erarbeitete, fanden die Werfer meist ihren Meister im gut aufgelegten Immenstädter Torhüter Roman Bergmann.

Mit dem Wiederanpfiff erhielten die Leistungsträger längere Auszeiten. Unerfahrene Spieler wie Jonathan Ataman, Ulrich Kleebaur, Akos Dravecz wie auch Max Seestaller fügten sich nahtlos ins Spiel ein, übernahmen Verantwortung. Jeder erspielte sich Torchancen und erzielte schöne Tore von außen beziehungsweise vom Kreis. Bis zum Ende der Spielzeit wuchs der Vorsprung auf 11:38 ständig weiter an. Nach Torschützenregel stand das deutliche 17:45 auf der Anzeigentafel in fremder Halle. Begeistert bejubelten die mitgereisten Eltern das Spiel ihrer Söhne mit Mundschutz und zeigen die La-Ola-Welle auf der Zuschauertribüne.

„Gegen unseren heutigen Gegner waren wir nicht bis zum Limit gefordert, es werden größere Herausforderungen noch in dieser Saison kommen. Mich hat vor allem gefreut, wie sich die Spieler der zweiten Reihe geschlagen haben und ihre Einsatzzeit gerechtfertigt haben. Laut Spielplan haben wir am 7. November bereits das Rückspiel in eigener Halle – vielleicht stehen wir dann aber einem veränderten Team aus Ottobeuren gegenüber“, zog Trainer Didi Blumrich sein Fazit aus der Begegnung.

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